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Über Andrea Liebers

 

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bitte nicht abstürzenGeboren wurde ich 1961 in Karlsruhe, dort bin ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur habe ich in Heidelberg klassisches Latein, Germanistik und später Latein des Mittelalters studiert. Während meiner Magisterarbeit hat mich sowohl die Welt der Wissenschaften als auch die des Mittelalters begeistert, deshalb schrieb ich noch eine Doktorarbeit über europäische Wundergeschichten des 12. Jahrhunderts.

Dann war erst mal Schluss mit Geisteswissenschaft und Vergangenheit. Ich lernte die Welt der modernen Naturwissenschaften kennen, als ich drei Jahre lang am Deutschen Krebsforschungszentrum – v.a. bei der Pressestelle – arbeitete. Der doch sehr materialistisch orientierte Blick auf den Menschen, der dort bestimmend war, war mir zu einseitig. Ich suchte in einer anderen Richtung das, was den Menschen ausmacht, und widmete mich intensiv dem Buddhismus. Als Redakteurin einer buddhistischen Zeitschrift erarbeitete ich mir das journalistische Handwerkszeug und lernte im Buddhismus eine lebendige Weisheitslehre kennen, die mich bis heute begeistert. Mit der Website www.buddhakids.de bringe ich seitdem auch Kindern den Buddhismus näher.

Parallel zu meiner journalistischen Arbeit begann ich literarisch zu schreiben. 1996 erschien mein erstes Kinderbuch „Spuk in Heidelberg“, das den Grundstein zu mehreren Reihen regionaler Kinderbüchern legte, in denen ich Fakten (historische, naturwissenschaftliche, philosophische) mit Fiktion, Abenteuer und Spannung verbinde. Bücher, die vor Ort spielen, die die Leser mit ihrer Heimat verbinden und gleichzeitig den Blick fürs große Ganze öffnen, finde ich gerade in der heutigen Zeit der Globalisierung sehr wichtig.

Lesung in KarlsruheBei meinen Lesungen bekam ich mit, wie viele Kinder und Erwachsene davon träumen, selbst Schriftsteller zu sein. Deshalb beschloss ich im Jahr 2003 Schreibwerkstätten für Jung und Alt anzubieten. Bei Kindern versuche ich den Spaß am Geschichten-Erfinden zu fördern und ihnen gleichzeitig zu vermitteln, wie wichtig und unverzichtbar das Handwerkszeug ist (klarer Aufbau, Spannungsbogen, Dialoge, gute Sprache, abwechslungsreiche Wörter, ungewöhnliche Ideen). Bei Erwachsenen ist es mir wichtig, dass sie lernen, ihre eigene Schreibpersönlichkeit zu finden und weiterzuentwickeln. Also weg vom nur „Rezepte“ zu vermitteln im Sinne von „Wie schreibe ich ein gutes Buch, eine gute Kurzgeschichte“, sondern das Vertrauen in den eigenen Blick auf die Welt zu stärken, den eigenen Stil zu finden und diesen zu verfeinern.

Seit dem Jahr 2012 biete ich für Kinder und Jugendliche ein neues Schreibwerkstätten-Konzept an: „Wir schreiben ein Buch“. Dabei entsteht innerhalb kürzester Zeit in Teamarbeit eine größer angelegte Geschichte, deren einzelne Kapitel auf die Schreiber verteilt werden. Es wird gleichzeitig geschrieben, was nachher hintereinander fortlaufend zu lesen ist.

 

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